Heute, Donnerstag, 17. Mai 2012   spielfrei 

 Fr., 18. Mai 19.30 Uhr: Tosca
STADT THEATER KLAGENFURT  - Klick = Home
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  Romantische Oper in drei Aufzügen   Libretto und Musik von Richard Wagner 
  DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
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Ein alter Reisekoffer. Er hat ein kreisrundes Loch in der Seite, aus welchem eine große Meereswoge stürzt...
 
Musikalische  Leitung  Peter Marschik
Regie  Torsten Fischer
Bühne und Kostüme  Herbert Schäfer,
 Vasilis
 Triantafillopoulos
Choreinstudierung  Günter Wallner
Dramaturgie  Heiko Cullmann

Katrin Adel, Anna Agathonos, Astrid Weber | Daniel Brenna, Gábor Bretz, Renatus Mészár, Daniel Prohaska

 
Chor und Extrachor
des Stadttheaters Klagenfurt
 
Kärntner Sinfonieorchester
 
Katrin Adel singt die Vorstellungen
am 14. und 16. Oktober 2011.
 
» Abendbesetzungen »
 
Der fliegende Holländer hat Gott gelästert und ist dafür zur ewigen Irrfahrt auf den Weltmeeren verdammt. Nach jeweils sieben Jahren bleibt ihm wieder einmal nur ein einziger Tag, um eine Frau zu finden, deren bedingungslose Treue ihn von seinem Fluch erlöst. Keine der bisher geheirateten Frauen jedoch hat die Erwartung erfüllt. Zur Strafe für ihre Seitensprünge fielen sie der ewigen Verdammnis anheim, allerdings ohne jegliche Hoffnung auf Erlösung. Auf seiner Reise durch die Jahrhunderte trifft der Holländer diesmal auf Senta, die Tochter des Reeders Daland, die – angeleitet von der christlichen Tugend des Mitleids und grenzenlosem Idealismus – von der Idee besessen ist, den Irrenden zu erlösen. Schwankend zwischen Wirklichkeit und Naivität im Glauben hält sie ihren Treueschwur bis zur letzten, für sie tödlichen Konsequenz.
Datum ML Senta
Do., 15.09.2011 Marschik Weber
Sa., 17.09.2011 Marschik Weber
Di., 20.09.2011 Marschik Weber
Do., 22.09.2011 Marschik Weber
Sa., 24.09.2011 Marschik Weber
Fr., 14.10.2011 Marschik Adel
So., 16.10.2011 Wallner Adel
Mi., 19.10.2011 Wallner Weber
Fr., 21.10.2011 Brandstätter Weber
Fr. 28.10.2011 Brandstätter Weber
Mi., 02.11.2011 Brandstätter Weber
Sa., 05.11.2011 Marschik Weber

Die Sage vom Fliegenden Holländer ist ein bekanntes Motiv der europäischen Literatur der Romantik. Möglicherweise beruht sie auf einer Umformung der Legende von Ahasver, dem „ewigen Juden“. Wagner lernte die Geschichte durch Heinrich Heines Erzählung Aus den Memoiren des Herrn von Schnabelewopski kennen. Das dort bereits vorgebildete Motiv der opferbereiten Frau als Erlöserin wird von nun an wie ein roter Faden seine Opern durchziehen. Mit ihrem Text, der sich weit vom konventionellen Opernlibretto des 19. Jahrhunderts abhebt, und seinen kompositorischen Neuerungen steht Der fliegende Holländer im Œuvre Wagners als Oper des Aufbruchs, die „in ihrer Mischung aus archaisierender Gewalt und moderner Nervosität, aus artifizieller Planung und naturhaftem Ungestüm“ ihres- gleichen sucht. (Dietmar Holland)
Richard Wagner
Die Gestalt des „Fliegenden Holländers“ ist das mythische Gedicht des Volkes; ein uralter Zug des menschlichen Wesens spricht sich in ihm mit herzergreifender Gewalt aus. Dieser Zug ist, in seiner allgemeinen Bedeutung, die Sehnsucht nach Ruhe aus Stürmen des Lebens. […] Das irdisch heimatlose Christentum faßte diesen Zug in die Gestalt des „ewigen Juden“: diesem immer und ewig, zweck- und freudlos zu einem längst ausgelebten Leben verdammten Wanderer blühte keine irdische Erlösung; ihm blieb als einziges Streben nur die Sehnsucht nach dem Tod, als einzige Hoffnung die Aussicht auf das Nichtmehrsein.

Richard Wagner

 
  Einführungsmatinee
  4. September 2011
  Moderation Christoph Wagner-Trenkwitz
  Bühne
 Premiere
  15. September 2011, 19.30 Uhr
  Dauer: ca. 2 Stunden 45 Minuten | Eine Pause
  Derniere
  5. November 2011
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