| Regie |
Nicole Claudia Weber |
| Musikalische Leitung |
Jeff Frohner |
| Choreographie |
Philip Ranson |
| Bühne und Kostüme |
Judith Leikauf
Karl Fehringer |
| Dramaturgie |
Sylvia Brandl |
Sophie Aujesky, Zeynep Buyrac | Emanuel Fellmer, Tino Leo, Matthias Schlüter, Peter Windhofer u. a. |
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| Christof Messner übernimmt die Vorstellungen am 16. Dezember, um 14.30 Uhr und am 17. Dezember, um 10.30 Uhr. |
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Ein Stück für die ganze Familie
(empfohlen für Kinder ab 6 Jahren) |
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| Ein Auftragswerk des Stadttheaters Klagenfurt |
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Hans ist traurig. Sein Vater, der Müller, ist nach Hawaii in Pension gegangen und hat ihn nicht mitgenommen. Seine Brüder Hermann und Hubert haben keinen Platz für ihn. Wo soll er bleiben? Und dann ist da auch noch der Kater. Was soll aus dem werden? Gib ihn ins Tierheim, sagen die Nachbarinnen. Aber das kommt nicht in Frage für Hans. Der Kater ist schließlich sein einziger Freund. Den lässt man nicht im Stich. Auch wenn er manchmal ziemlich anstrengend sein kann. Warum zum Beispiel will er unbedingt ein paar Stiefel haben? Das ist doch ein sehr ungewöhnlicher Wunsch für Katzen. Aber der Kater ist eben selbst sehr ungewöhnlich. Das wird klar, als er plötzlich zu sprechen beginnt. Wie Hans sich freut, dass er sich mit seinem Freund nun auch richtig unterhalten kann! Aber bald schon stellt er fest, dass die neuen Fähigkeiten des Katers auch ihre Nachteile haben. Denn wer sprechen kann, der kann auch – lügen…
Der gestiefelte Kater ist eine neue Bearbeitung eines der bekanntesten und beliebtesten Märchenstoffe für die Bühne, basierend auf den Versionen von Charles Perrault und den Gebrüdern Grimm. In den traditionellen Varianten ist dies die Geschichte eines chancenlosen jungen Mannes, dem ohne viel eigenes Zutun durch die List und Tücke seines Katers der soziale Aufstieg gelingt. In der Neufassung für das Stadttheater Klagenfurt liegt dagegen der Schwerpunkt auf der Freundschaft zwischen zwei sehr unterschiedlichen Charakteren, die sich als Außenseiter in einer feindlichen Umwelt bewähren müssen und darauf, wie wichtig es ist, für einander einzustehen, auch wenn man nicht immer einer Meinung ist.
Jan Demuth
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Die Gebrüder Grimm
Kater: Hoppla, hier kommt der gestiefelte Kater - Na, was starrst du mich denn so an?
Hans: Du kannst sprechen?
Kater: Hmm, lass mich mal nachdenken: ich kann singen, ich kann tanzen, ich bin ein Meister der Sandmalerei, ich bin unwiderstehlich gut aussehend und von Furcht einflößender Intelligenz und, ja, unter anderem kann ich auch sprechen, vielen Dank.
Hans: Aber – aber – aaaaber – aber...
Jan Demuth
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