Heute, Donnerstag, 9. September 2010   spielfrei 

 So., 12. Sep. 14.00 Uhr: Theaterfest
STADT THEATER KLAGENFURT  - Klick = Home
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 Musical in zwei Akten   Musik von Claude-Michel SCHÖNBERG   Gesangstexte von Richard MALTBY JR. und Alain BOUBLIL
  MISS SAIGON
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Musik von CLAUDE-MICHEL SCHÖNBERG
Gesangstexte von
RICHARD MALTBY JR. und ALAIN BOUBLIL
Basierend auf den originalfranzösischen Gesangstexten von ALAIN BOUBLIL
Zusätzliches Material
von RICHARD MALTBY JR.
Deutsche Übersetzung
von HEINZ RUDOLF KUNZE
Orchestrierung
von WILLIAM DAVID BROHN

Musikalische Leitung  Michael Brandstätter
Regie  Matthias Davids
Choreographie  Melissa King
Bühne  Hans Kudlich
Kostüme  Magali Gerberon
Lichtgestaltung  Michael Grundner
Choreinstudierung  Günter Wallner
Dramaturgie  Heiko Cullmann

Chor des Stadttheaters Klagenfurt
Kärntner Sinfonieorchester
 
ÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG
 
Londoner Originalproduktion
von CAMERON MACKINTOSH
 
Die Übertragung des Aufführungsrechtes für Österreich erfolgt in Verabredung mit Josef Weinberger Ltd. im Namen von Music Theatre International und Cameron Mackintosh Ltd.;
Bühnenvertrieb für Österreich:
Josef Weinberger Wien, Ges.m.b.H.
 
Der amerikanische GI Chris verliebt sich während seiner Stationierung in Saigon in die Nachtclubtänzerin Kim. Ihre Liebesbeziehung wird jäh unterbrochen, als der Vietcong die Stadt erobert und alle amerikanischen Soldaten abgezogen werden. Zurück bleibt Kim, die einige Zeit später ihren Sohn Tam zur Welt bringt. In seiner Heimat versucht Chris, das Trauma des Krieges sowie den Verlust seiner „Miss Saigon“ zu verarbeiten, indem er eine andere Frau heiratet. Als er jedoch erfährt, dass Kim ihm einen Sohn geboren hat, macht er sich mit seiner Frau Ellen auf die Suche nach Mutter und Kind. Als Kim erkennt, dass es für sie keine gemeinsame Zukunft mit ihrem ehemaligen Geliebten in Amerika geben kann, begeht sie Selbstmord. Zumindest für Tam soll sich so ihr amerikanischer Traum verwirklichen.

Mit Miss Saigon gelang dem französischen Autoren- und Komponistenduo Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg nach Les Misérables ein zweiter Welthit. Überall waren die Zuschauer und Kritiker begeistert, nicht nur wegen der aufwändigen Bühneneffekte, sondern auch wegen des zeitkritischen Aspekts, der spannenden Handlung und den psychologisch genau ausgearbeiteten Charakteren.

Schönbergs Musik changiert zwischen romantischen Pop-Songs und großen, dramatischen Ensembleszenen. Darüber hinaus verleihen ungewöhnliche Instrumente, wie chinesische Gongs, Temple Blocks oder Glocken, der durchkomponierten Partitur das besondere exotische Kolorit.

Musikalisch innovativ, psychologisch detailgenau, theaterwirksam und zeitnah sind die passenden Attribute, die Miss Saigon zu einem der Meisterwerke des Genres Musical machen.
Peter Turrini
Vo Thi Quan Yen: „Früher dachte ich, ich sei ein Vietnamese, dann meldete sich mein Vater. […] Bis vor kurzem kannte ich ihn überhaupt nicht. […] Mein Vater würde mich jetzt gerne in Amerika haben […]. Hier ist das Leben hart. Eines Tages möchte ich Arzt werden, wie mein Vater. […] Nun freue ich mich darauf meinen Vater zu sehen und hoffe, daß das Leben dann besser wird. Ich möchte gehen, aber ich fühle mich schlecht, weil ich dann meine Tante und meinen Onkel zurücklassen muß und meine beiden Halbschwestern vermissen werde. Aber ich kümmere mich nicht darum, was mit meiner Mutter hier geschehen wird. Wenn ich nach Amerika komme, werde ich nur meine Tante, meinen Onkel und meine Halbschwester nach Amerika holen.“
 
Larry Engelmann: Tears Before The Rain.
An Oral History of the Fall of South Vietnam
  Einführungsmatinee
  23. Januar 2011, 11.00 Uhr
  Moderation Heiko Cullmann
  Bühne
 Premiere
  3. Februar 2011, 19.30 Uhr
  Derniere
  19. April 2011
  Sommerspielzeit
  28. Juli - 13. August 2011
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