Heute, Donnerstag, 9. September 2010   spielfrei 

 So., 12. Sep. 14.00 Uhr: Theaterfest
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 von Noël Coward   Übersetzung von Daniel Call 
  GEISTREICHE KOMÖDIE
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Regie  Rudolf Frey
Bühne  Vincent Mesnaritsch
Kostüme  Elke Gattinger
Dramaturgie  Sylvia Brandl

Anja Clementi, Birgit Doll, Sigrid Hauser, Lilian Klebow, Angelika Sedlmeier I Michael Duregger, Roman Schmelzer
 
 
Geistreiche Komödie – ein amüsantes Spiel um Wahrnehmung und Eifersucht bis weit über den Tod hinaus. Ein herrlich perlendes, im buchstäblichen Sinn geistreiches Stück voller haarsträubender Verwechslungen, unvorhersehbarer Wendungen und zündender Pointen.

Charles Condomine ist Schriftsteller und für seinen neuen Roman auf der Suche nach Material aus dem spiritistischen Milieu. Also laden er und seine Frau Ruth nicht nur das befreundete Ehepaar Bradman sondern auch das selbsternannte Medium Madame Arcati zu einer Geisterbeschwörung ein. Während sich Ruth und die Bradmans vor allem über den Hokuspokus der skurrilen Arcati lustig machen, hört Charles während der Seance Stimmen und sieht sich plötzlich seiner verstorbenen Exfrau Elvira gegenüber. Der Geist Elvira, der im weiteren Verlauf nur für Charles und das Publikum sichtbar ist, stellt sich nicht als flüchtige Erscheinung heraus, sondern drängt mit Vehemenz und ohne Rücksicht auf Verluste in Charles Leben und Ehe…

Es wird Theaterbesucher geben, die seinen Namen nie gehört haben. Dabei war Noël Coward (1899–1973) einer der erfolgreichsten Autoren und einer der bemerkens- wertesten Menschen des 20. Jahrhunderts. Wenn man eine Vorstellung von ihm hat, erinnert man sich an seine seidenen „dressing gowns“, an seine elegante Art, die Zigarette zu halten, und an Bonmots von der Manier: „Ein Ehering ist eine Tapferkeitsauszeichnung, die man am Finger trägt.“ Als Sohn eines erfolglosen Klavierverkäufers besaß Coward nicht mehr als einige Jahre Volksschulbildung. Aber dafür viele Talente. Er bewährte sich als Komponist, Texter, Schauspieler, Sänger, Regisseur, Schriftsteller und Maler. Beißende Satire und witzige Ironie charakterisieren seine Komödien. Noël Coward gilt bis heute als die Personifizierung von englischem Witz und Raffinesse.
Peter Turrini
Witz ist wie Kaviar. Er sollte nur in kleinen Bissen genossen werden, und nicht dick aufgetragen wie Marmelade.
 
Noël Coward

 
  Einführungsmatinee
  20. Februar 2011, 11.00 Uhr
  Moderation Sylvia Brandl
  Foyer
 Premiere
  3. März 2011, 19.30 Uhr
  Derniere
  21. April 2011
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