Unser neuer Chefdirigent ist da! Nach seinen Stationen u.a. als Kapellmeister an der Deutschen Oper Berlin, als Assistent von Simone Young an der Hamburgischen Staatsoper und am Sydney Symphony Orchestra trafen wir den „Neo-Klagenfurter“ und KSO-Chefdirigenten Nicholas Carter zum Kurzinterview:

Sie dirigierten das KSO zum ersten Mal beim Neujahrskonzert 2017, wie gestaltet sich aktuell die Zusammenarbeit mit dem Orchester?
NICHOLAS CARTER: Es ist ein sehr offenherziges Orchester, das Engagement und die Leidenschaft während der Proben haben mich sehr beeindruckt.

Dem Adelaide Symphony Orchestra bleiben Sie zudem als Leiter erhalten – wie gelingt der Spagat nach „Down Under“?
NICHOLAS CARTER: Ich bin pro Jahr 8-9 Wochen in Adelaide. Es war das allererste Orchester, das mich vor 8 Jahren als „Profi“ eingeladen hat und diese Aufgabe ist für mich eine Herzensangelegenheit. An die langen Flüge nach Australien und wieder retour habe ich mich inzwischen schon mehr als gewöhnt!

Auf welche Projekte in der Spielzeit 2018/19 freuen Sie sich besonders?
NICHOLAS CARTER: Ich liebe alle Stücke und Konzerte, die in dieser Spielzeit in Klagenfurt am Programm stehen – aber ich muss schon zugeben, dass ich mich besonders auf „Pelléas et Mélisande“ freue. So ein magisches, rätselhaftes Stück, das durchgehend so unfassbar schön ist!

Konnten Sie sich mit Ihrer Familie in Klagenfurt schon gut einleben?
NICHOLAS CARTER: Ja! Im Juni haben wir unser zweites Kind bekommen – ein echter, gebürtiger Klagenfurter! Wir konnten schon viel Natur und Umgebung erleben und sind glücklich, dass wir diesen Ort unser Zuhause nennen dürfen.