Liana Aleksanyan wurde in Jerewan, Armenien, geboren. Ihre Ausbildung erhielt sie bei Sergey Danielyan am Komitas Konservatorium in Jerewan und schloss diese im Jahr 2005 mit Auszeichnung ab. 2004 gewann sie den dritten Preis beim „Concours International de Chant“ in Toulouse und war 2007 Finalistin des „Competizione dell’Opera“ in Dresden. Erste Bühnenerfahrungen sammelte die Sopranistin als Fiordiligi (Così fan tutte) beim „Opera de Bauge Festival“ in Frankreich, in der Titelrolle von Manon Lescaut an der Norwegischen Nationaloper in Oslo und am Landestheater Linz sowie als Contessa (Le nozze di Figaro) an der Wiener Volksoper. 2008–2010 war sie Ensemblemitglied des Staatstheaters Braunschweig, wo sie Partien wie Amelia (Simone Boccanegra), Desdemona (Otello), Tatjana (Eugen Onegin) und Lucia (Lucia di Lammermoor) interpretierte. 2010–2013 war sie am Aalto-Theater Essen unter Vertrag, wo sie u. a. als Pamina (Die Zauberflöte), Fiordiligi, Donna Anna (Don Giovanni), Adina (L’elisir d’amore), Antonia (Les Contes d’Hoffmann), Violetta Valéry (La Traviata) und Amalia (I masnadieri) auf der Bühne stand. Gastengagements führten Liana Aleksanyan u. a. als Violetta Valéry, Antonia und Mimì (La Bohème) an die Komische Oper Berlin, in der Titelpartie der Luisa Miller an die Oper Stuttgart, als Micaëla (Carmen) und Donna Anna an die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, als Mimì an die Oper Köln und als Gilda (Rigoletto), Lucia, Violetta Valéry und Micaëla an die Hamburgische Staatsoper. In der Spielzeit 2014/2015 führten Gastengagements die Künstlerin an die Oper Köln und ans Teatro Colón (Buenos Aires) als Butterfly (Madama Butterfly) sowie wieder an die Hamburgische Staatsoper als Micaëla (Carmen) und als Blanche in (Dialogues des Carmelites).