Die in der Schweiz aufgewachsene italienische Sopranistin Amelia Scicolone absolvierte ihre Studien bei Verena Schweizer und Isolde Siebert an der Hochschule für Musik in Basel. Als lyrischer Koloratursopran pflegt sie eine rege Opern- und Konzerttätigkeit. In der vergangenen Saison war sie Mitglied der Jeune troupe en residence  am Grand Théâtre de Genève, dort sang sie u.a. Jemmy in Rossinis Guillaume Tell unter der Leitung von Jesús López-Cobos, Ascagne aus Les Troyens von Berlioz unter der Leitung von Charles Dutoit und dem London Philharmonic Orchestra, sowie Nannetta in Verdis Falstaff unter John Fiore. Weitere Engagements führten Amelia Scicolone an die Opèra Lausanne als Blonde in Die Entführung aus dem Serail, ans Theater Basel als Feuer und Nachtigall in Ravels L’enfant et les sortilèges und als Königin der Nacht (Die Zauberflöte) zu den Osterfestspielen am Festspielhaus Baden-Baden mit den Berliner Philharmoniker. Als Konzertsängerin trat sie u.a beim Lucerne Festival mit Mozarts Die Schuldigkeit des ersten Gebots auf, sowie am Auditorium Rai Torino mit der H-moll-Messe Bachs unter der Leitung von Alessandro de Marchi und dem Barockorchester Montis Regalis. Ferner war sie mit der Petite messe solennelle Rossinis, mit Mozarts grosser C-Moll-Messe und mit Brahms Ein deutsches Requiem zu hören. Zu den weiteren grossen Konzertpartien ihres Fachs gehören auch Orff’s Carmina Burana und A.L.Webber’s Requiem. Amelia Scicolone pflegt auch ein grosses Liedrepertoire u.a mit Werken von Debussy, Strauss und Liszt.