Anne Bennent, 1963 in Lausanne geboren, wuchs reisend zwischen Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Griechenland zweisprachig (Französisch und Deutsch) in einer prominenten Künstlerfamilie auf und spielte schon als Kind erfolgreich in zahlreichen Filmen mit. Für ihre Rolle in der Verfilmung von Ibsens Die Wildente, (Regie:H.W. Geissendörfer) bekam sie bereits 1975 den Förderpreis der Akademie der Künste Berlin. Ihre Theaterausbildung erhielt sie bei ihrem Vater Heinz Bennent, bei Claude Stratz am Conservatoire de Genève, bei Patrice Chéreau und Pierre Romans an der École du théâtre des Amandiers in Paris, und bei all den namhaften Regisseuren, mit denen sie gearbeitet hat: Ingmar Bergman, Robert Wilson, Peter Zadek, Hans Neuenfels, Thomas Langhoff, Ruth Berghaus, Peter Brook, Jewgenij Sitochin, Klaus Michael Grüber, Claus Peymann, Tamas Ascher, Christoph Marthaler, Claudia Bosse, George Tabori, Michael Grüber. Leander Haußmann u.a. Stationen ihrer Theaterlaufbahn waren das Schillertheater Berlin, das Residenztheater München, das Staatstheater Stuttgart, das  Münchner Kammerspielen, das Burgtheater Wien, die Salzburger Festspielen, das Schauspielhaus Hamburg und das Théatre des Bouffes du Nord in Paris. Sie wurde mit dem O. E. Hasse- Preis ausgezeichnet und ist Trägerin der Kainz Medaille. Immer wieder  gestaltet sie auch musikalisch/literarische Abende und eigene Theaterprojekte, in der sie Sprache, Musik und Tanz miteinander verbindet. Anne Benennt lebt mit dem Musiker Otto Lechner und ist Mutter von zwei Söhnen.