Geboren im kalifornischen El Centro absolvierte Betsy Horne ihre Ausbildung am Cottey College und an der University of Kansas. 2001 setzte sie ihr Aufbaustudium als Stipendiatin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz fort. Bereits während des Studiums in Deutschland reüssierte sie in Festspielproduktionen und als Gast in Mainz, Schwetzingen (Uraufführung 2005 Zellers Zaubern bei den Schwetzinger Festspielen), Potsdam (Musikfestspiele Sanssouci, Titelrolle in Händels Alessandro, Dirigent Alan Curtis), Köln und Wiesbaden. Sie war Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und gewann Preise u.a. beim Hilde-Zadek-Wettbewerb in Wien und an der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Von 2006-2010 gehörte sie zum Ensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, wo sie zunächst Partien im lyrischen Mezzo-Fach sang bevor sie in der Spielzeit 2009/2010 als Agathe in Der Freischütz und die Peri in Schumanns Das Paradies und die Peri ihr Debüt als Sopran feierte. Betsy Horne wurde im Badischen Staatstheater Karlsruhe von einer Jury (Vorsitzende: Eva Wagner-Pasquier) im Herbst 2009 mit dem Dorothea-Glatt-Förderpreis für ihre Darbietung der Elsa und Elisabeth beim Internationalen Wettbewerb für Wagner-Stimmen ausgezeichnet.  Von 2010 bis 2014 war sie Ensemblemitglied des Landestheaters Coburg, wo sie unter anderem als Iphigenie in Glucks Iphigenie auf Tauris, als Desdemona in Otello, als Marie in Die Verkauften Braut, als Sylva Varescu in Die Csárdásfürstin, als Donna Elvira in Don Giovanni und in der Titelpartie in Katja Kabanowa glänzen konnte. In Klagenfurt war sie bereits als Feldmarschallin Fürstin Werdenberg in Der Rosenkavalier zu erleben, im Sommer 2014 stand sie als Sylva Varescu in Die Csárdásfürstin auf der Bühne des Stadttheaters.