Christoph Krutzler wurde 1978 in Wien-Ottakring geboren und wuchs im Südburgenland auf. Erste Engagements führten ihn an das Theater im Keller Graz, die Studiobühne Villach und ans Projekttheater Vorarlberg. Darüber hinaus war er an der Organisation und Co-Leitung des Kulturzentrums OHO (Offenes Haus Oberwart) beteiligt und ist Intendant des Lesungsfestivals am Pinkastrand. Seit 2005 war Krutzler neun Jahre lang Ensemblemitglied am Volkstheater Wien. Zu sehen, u.a. als Havlitschek in Horváths Geschichten aus dem Wiener Wald (Regie: Georg Schmiedleitner), Sauerfass in Nestroys Umsonst, Ficsur in Molnárs Liliom, Habakuk in Raimunds Der Alpenkönig und der Menschenfeind (alle Inszenierungen: Michael Schottenberg), Victor Fleming in Ron Hutchinsons Mondlicht und Magnolien, Sturm in Nestroys Der Färber und sein Zwillingsbruder (beide Inszenierungen: Vicki Schubert), Zwonimir Pansin in Joseph Roths Hotel Savoy (Regie: Ingo Berk), Piccolo in Im Weißen Rössl von Ralph Benatzky (Regie: Michael Schottenberg), Swistunow in Gogols Der Revisor (Regie: Thomas Schulte-Michels), Tambourmajor in Woyzeck nach Georg Büchner mit Musik von Tom Waits und Kathleen Brennan (Regie: Michael Schottenberg). Seit 2014 als freier Schauspieler tätig. Zum Beispiel am Burgtheater in Kraus‘ Die letzten Tage der Menschheit oder an den Vereinigten Bühnen Bozen in Shakespeares Ein Sommernachtstraum (beide Inszenierungen: Georg Schmiedleitner). Christoph Krutzler spielte in zahlreichen Film- und  Fernsehproduktionen mit, u.a. in den Serien Vier Frauen und ein Todesfall, Tatort, Altes Geld, Copstories, Vorstadtweiber. Zudem war er in Kinofilmen wie Kottan ermittelt: Rien ne va plusZweisitzrakete und anderen zu erleben. Preise: 2014 Nominierung für den Nestroypreis für die beste Nebenrolle in dem Stück Die letzten Tage der Menschheit von Karl Kraus (Salzburger Festspiele und Burgtheater) 2017 mit dem Ensemble Nestroypreis für die beste Off-Theater-Produktion in der Andre-Heller-Revue Holodrio – Lass mich dein Dreckstück sein (Rabenhoftheater Wien).