Heta Multanen stammt aus Finnland, studierte Fotografie und Mediendesign in Zürich und arbeitet als Videokünstlerin an der Staatsoper Berlin, am Schauspielhaus Zürich, an der Volksbühne Berlin, bei der Ruhrtriennale, am Wiener Burgtheater, am Theater Neumarkt Zürich und an der Oper Frankfurt. Christoph Schlingensiefs Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir war 2009 beim Berliner Theatertreffen und beim Holland Festival Amsterdam zu sehen, wo im Jahr darauf Schlingensiefs Mea culpa gezeigt wurde. Bei der Uraufführung von Arnulf Herrmanns Oper Wasser in der Inszenierung von Florentine Klepper bei der Münchener Biennale wirkte sie ebenso mit wie 2011 bei der Kunstbiennale Venedig, wo die Gestaltung des Deutschen Pavillons von Christoph Schlingensief (in Zusammenarbeit mit Aino Laberenz, Susanne Gaensheimer, Carl Hegemann, Voxi Bärenklau und Frieder Schlaich) mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde. Regelmäßig arbeitet sie mit Regisseuren wie Rafael Sanchez, Jens Rachut und Sophia Simitzis. Seit 2012 verbindet sie mit der Autorin Sibylle Berg eine kontinuierliche Zusammenarbeit, bei deren Produktionen von Angst reist mit am Schauspiel Stuttgart und Ein Tag mit Sibylle Berg am Haus der Berliner Festspiele sie für Bühnenbild und Video verantwortlich zeichnete. Mit der Gruppe „Morphologisches Institut“ realisiert sie regelmäßig Theaterprojekte und Filme. An der Oper Graz gestaltete Heta Multanen das Video für Florentine Kleppers Inszenierung von Schrekers Der ferne Klang.