Immo Karaman war zunächst für mehrere Jahre als Regieassistent am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier engagiert, wo er u.a. mit Peter Konwitschny und Dietrich Hilsdorf zusammengearbeitet hat. Für sein dortiges Regiedebüt mit Bartoks Herzog Blaubarts Burg erhielt er den Gelsenkirchener Theaterpreis. Als Regisseur der jüngeren Generation hat er sich an zahlreichen großen Bühnen mit vielbeachteten Musiktheaterproduktionen profilieren können. So inszenierte er unter anderem Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, Verdis Luisa MillerAida und La Forza del destino am Staatstheater Wiesbaden sowie Nabucco an der Oper Nürnberg und Un ballo in maschera an der Oper Bonn und Tschaikowskys Eugen Onegin am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken. Einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit bilden Werke des 20. Jahrhunderts. So inszenierte er Brittens Peter Grimes, The turn of the screw und Billy Budd an der Deutschen Oper am Rhein und Death in Venice sowie Prokofjews Die Liebe zu den drei Orangen am Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Mit Deschewows Eis und Stahl erarbeitete er in Saarbrücken eine deutsche Erstaufführung. Mit seinem Partner, dem Choreografen Fabian Posca, verbindet Karaman eine langjährige und enge Zusammenarbeit, die den gemeinsamen Regiestil nachhaltig und konsequent prägt. Inzwischen sind beide mit großem Erfolg auch als Ausstatter ihrer Produktionen tätig, beispielsweise für Offenbachs Les contes d’Hoffmann in Saarbrücken sowie Death in Venice in München und Düsseldorf. In Klagenfurt brachte Karaman bereits Prokofjews Die Liebe zu den drei Orangen, Brittens A Midsummer Night´s Dream und Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk auf die Bühne.