Jörn Linnenbröker studierte zunächst Theater- und Medienwissenschaften, Pädagogik und Anglistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Nach dem Magisterabschluss absolvierte er seine Schauspiel- und Gesangsausbildung an der Universität der Künste in Berlin. Der Stipendiat der Günter-Neumann-Stiftung und Preisträger des Bundeswettbewerbs Gesang spielte schon während seines Studiums die Titelrolle in Der Elefantenmensch am Wiener Theater der Jugend und an der Neuköllner Oper Berlin, wo er zudem Tom Flut in Letterland verkörperte. Zeitgleich war er Teil des Premieren Ensembles der deutschsprachigen Erstaufführung von Pinkelstadt am Berliner Schlossparktheater. Später übernahm er Rollen wie Sky (Mamma Mia!) im Operettenhaus Hamburg und im Theater am Potsdamer Platz Berlin, Marley (Vom Geist der Weihnacht) im Theater am Marientor Duisburg, Blaubär (in Walter Moers Die 13 ½ Leben des Käptʼn Blaubär), Riff (West Side Story) an den Theatern Hagen und Luzern, Michail (in der musikalischen Adaption von Dostojewskis Helle Nächte), Nick Piazza (Fame) im Theater Gera-Altenburg, William Murdoch und J. Bruce Ismay (Titanic) bei den  Thuner Seespielen, Monsieur Lefèvre (Das Phantom der Oper) bei den Vereinigten Bühnen Wien, Jean-Michel (La Cage aux Folles) in der Berliner Bar Jeder Vernunft sowie in I Love You, Youʼre Perfect, Now Change im E-Werk Freiburg und in Love Never Dies im Wiener Theater Ronacher. Im Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz gehörte Jörn Linnenbröker zum Premieren Ensemble der Erfolgsproduktionen Tschitti Tschitti Bäng Bäng und Gefährliche Liebschaften, worin er auch 2016 wieder als Comte de Gercourt und Danceny engagiert sein wird. Am Stadttheater Klagenfurt debütierte Jörn Linnenbröker als Artie Green in Sunset Boulevard. Neben seinem Engagement bei Anton gehört der Wahlberliner zum Ensemble des Schmidt Theaters in Hamburg, wo er als Alex in Die Königs vom Kiez zu sehen ist. Jörn Linnenbröker ist auch als Schauspieler für Film- und TV-Produktionen tätig. Neben zahlreichen Werbespots war er u. a. in Gute Zeiten, schlechte Zeiten (RTL), Entweder oder (arte/MDR) und in der internationalen Koproduktion Der Yalu fließt (BR/SBS) zu sehen. Der Comedy-Spot Die Leisigkeit des Steins lief als Wettbewerbsbeitrag beim Cannes Lions International Festival of Creativity und wurde in New York mit dem Communicator Award prämiert. Der Serienpilot zu Alex FM, worin er die Rolle des Sunny verkörperte, wurde beim TV-Festival Rose dʼOr in Luzern mit der Goldenen Rose ausgezeichnet. Als Synchronsprecher ist seine Stimme in internationalen Film und TV-Produktionen zu hören.

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