Der Bass Karl Huml studierte am Victorian College of the Arts in seiner Heimatstadt Melbourne bei Rosamund Illing und Ruth Falcon. Sein erstes Engagement erhielt er an der Opera Australia in Sydney, wo er von 1997 bis 2000 festes Ensemblemitglied war. 2000 wurde er Mitglied des Opernstudios Köln und trat dort in Produktionen von FaustDie ZauberflöteBilly BuddDie Liebe zu den drei OrangenSemele und Les Contes d’Hoffmann auf. Von 2002 bis 2006 war er Ensemblemitglied am Bremer Theater, anschließend bis 2012 an der Wiener Volksoper, wo er unter anderem als Colline, Sarastro, Zuniga, Basilio, Sparafucile und Luther/Crespel auf der Bühne stand. Im Sommer 2017 war er als Graf von Ceprano (Rigoletto) bei den Opernfestspielen in Sankt Margarethen zu erleben. In der Spielzeit 2017/18 stand er in Klagenfurt außerdem als Le Bailli in Werther auf der Bühne.