Maurizio Balò studierte Architektur an der Universität Florenz, Italien, wo er bereits in die Theater-Gruppe der Universität eingebunden war. Ab 1975 entwarf er zahlreiche Bühnenbilder und Kostüme, vor allem für Produktionen des Regisseurs Massimo Castri. Mit La Damnation de Faust von Berlioz entstand 1982 sein erstes Bühnenbild für eine Oper am Teatro Comunale in Bologna. Darauf folgten Bühnenbilder für Opernproduktionen u.a. am Teatro alla Scala in Mailand, Teatro La Fenice in Venedig, Teatro San Carlo in Neapel,  Maggio Musicale Fiorentino in Florenz, an der Opèra Bastille in Paris, in der Arena di Verona, am Opernhaus Zürich, an der Metropolitan Opera  New York, am Teatro la Maestranza in Sevilla, am Teatro Carlo Felice in Genua, an der Finnischen Nationaloper in Helsinki, am Teatro Massimo Bellini in Catania, am Teatro Regio in Turin, am Teatro Valli in Reggio Emilia, im Palau de las Artes in Valencia, am Teatro Massimo in Palermo, an der San Francisco Opera, an der Göteborgsoperan, am Teatro dell’Opera in Rom und an der Griechischen Nationaloper in Athen. Er arbeitete mit Regisseuren wie Giancarlo Cobelli, Cesare Lievi, Werner Herzog, Kris Kraus, Lorenzo Mariani und Federico Tiezzi. Maurizio Balò ist Träger zahlreicher Preise: 1983 erhielt Maurizio Balò auf der „Quadriennale des Bühnenbilds“ in Prag einen Preis für La damnation de Faust von Berlioz; 1994 in Italien den „Premio Ubu“ für das Bühnenbild für Elektra von Euripides, 1997 den „Premio Ubu“ für Il ritorno dalla villeggiatura von Goldoni, 1998 den „Premio Ubu“ für Orgia von Pasolini. 2000 wurde er mit dem „Premio Pier Luigi Samaritani“ für Tristan und Isolde von Wagner ausgezeichnet, 2002 folgte der „Premio Ubu“ für Madame De Sade von Mishima und John Gabriel Borkman von Ibsen, 2003 der „Premio ETI – Gli Olimpici del Teatro“ für John Gabriel Borkman von Ibsen und Erano tutti miei figli von Miller, 2004 nochmals der „Premio ETI – Gli Olimpici del Teatro“ für Questa sera si recita a soggetto und Quando si è qualcuno von Pirandello. 2008 erhielt Maurizio Balò den „Premio dell’Associazione Nazionale dei Critici Teatrali“ für Drei Schwestern von Tschechow. 2009 wurde er mit dem „Premio internazionale Cinearti La chioma di Berenice“ für Porcile von Pasolini ausgezeichnet, 2011 erhielt er den „Premio Le Maschere del Teatro Italiano“ für Andromaca von Euripides und den „Premio Ubu“ für Le Misanthrope von Molière. 2014 wurde er für  Shakespeares Antony and Cleopatra mit dem „Premio Le Maschere del Teatro“ ausgezeichnet.