Michael Rothmann, geboren 1974 in Erfurt, studierte von 1996-2000 an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und wurde bereits 1998 beim Treffen der deutschsprachigen  Schauspielschulen in München aus der Hand von August Everding mit dem Solo-Darstellerpreis ausgezeichnet. Nach einem Gastengagement am Staatstheater Nürnberg wurde er, noch während der Ausbildung, von Claus Peymann, mit dem er in zahlreichen Produktionen zusammenarbeitete, ans Berliner Ensemble geholt. Sein BE-Debüt gab er in Heiner Müllers legendärer Brecht- Inszenierung Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui, in der er nach wie vor zu sehen ist. Im gleichen Jahr war er mit Richard II. von Shakespeare in der Regie von Claus Peymann beim Berliner Theatertreffen eingeladen. In dieser Zeit arbeitete er auch mit vielen renommierten Regisseuren wie Thomas Langhoff, Peter Stein, Robert Wilson, Leander Haußmann zusammen und gastierte u.a. bei den Salzburger Festspielen, am Thalia-Theater Hamburg, dem Schauspielhaus Bochum, dem Schauspiel Leipzig und dem Staatsschauspiel Dresden. Besondere Beachtung erlangte die  Zusammenarbeit mit George Tabori in Warten auf Godot von Samuel Beckett, in den Estragon spielte, und als Christoph in Lessings Die Juden. Seit der Spielzeit 2015 ist er freischaffend, wirkte  in preisgekrönten Film-, Fernseh- und Hörspielproduktionen mit und arbeitete mit den Regisseuren Thomas Ostermeier, Konstanze Lauterbach und Matthias Brenner neben dem BE auch an der Berliner Schaubühne, der Hochschule für Schausielkunst „Ernst Busch“, dem Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, dem Volkstheater Rostock und dem Neuen Theater Halle(Saale). Nach  den BE-Koproduktionen Die Juden von G.E. Lessing und Ich liebe dieses Land von Peter Turrini wird er sich mit Antigone bereits zum dritten Mal dem Klagenfurter Publikum präsentieren.