Mit der Spielzeit 2018/2019 tritt der Australier Nicholas Carter sein Amt als Chefdirigent des Kärntner Sinfonieorchesters an. Gleichzeitig steht er weiterhin dem Adelaide Symphony Orchestra vor, das er seit 2015 leitet. Er hat sich in kürzester Zeit als außergewöhnlich vielseitiger Dirigent etabliert und ist gleichermaßen im sinfonischen wie im Opernrepertoire zuhause. Von 2014 bis 2016 war er Kapellmeister an der Deutschen Oper Berlin und Assistent von Donald Runnicles, hier dirigierte er u.a. Carmen, Le nozze di Figaro, Die Zauberflöte, Die Entführung aus dem Serail, The Rape of Lucretia, Der Liebestrank und La Bohème. Von 2011 bis 2014 war er an der  Staatsoper Hamburg als Kapellmeister und Assistent von Simone Young engagiert. Zu seinen Dirigaten an diesem Haus zählen u.a. Il Barbiere di Siviglia, Così fan tutte, Hänsel und Gretel und Lucia di Lammermoor. Zuvor war Nicholas Carter drei Jahre dem Sydney Symphony Orchestra verbunden, zuerst als Assistent von Vladimir Ashkenazy, danach als fester Gastdirigent. Auf Einladung von Donald Runnicles wirkte Nicholas Carter von 2010 bis 2013 als fester Gastdirigent beim Grand Teton Music Festival in Wyoming. Gastengagements führten ihn u.a. zum Sinfonieorchester Basel, MDR Sinfonieorchester Leipzig, BBC Scottish Symphony Orchestra, Hong Kong  Philharmonic, Orchestre National de Lille, Dallas Symphony Orchestra, Staatsorchester Braunschweig und zu den Hamburger Philharmonikern.