Der gebürtige Salzburger erhielt seine Ausbildung an der Ballettschule des Landestheaters Salzburg sowie am Studio des Theaters an der Wien und ist seit 2000 ausschließlich als Choreograph und Regisseur tätig. Als Choreograph arbeitete er u.a. am Theater Linz, an der Staatsoper Hannover, dem Staatstheater Wiesbaden, dem Schauspielhaus Wien, der Oper Köln, an der Semperoper Dresden, den Salzburger Festspielen und der Opéra Bastille in Paris. Mit Barrie Kosky entstanden an der Komischen Oper Berlin u.a. Kiss me, Kate, Monteverdis OrpheusBall im SavoyDie schöne HelenaDie Perlen der Kleopatra, West Side Story, wo er auch als Co-Regisseur fungierte, sowie zuletzt Anatevka. Weitere gemeinsame Arbeiten: Saul (Glyndebourne Festival), Der Feurige Engel (Bayerische Staatsoper München), Carmen (Oper Frankfurt) sowie The Nose (Royal Opera House London, Opera Sydney). 2006 gab Otto Pichler mit Jesus Christ Superstar sein Regiedebüt am Landestheater Coburg, gefolgt von Zwei Herzen im Dreivierteltakt und Jekyll & Hyde. Anschließend entstand Hello Dolly am Landestheater Linz. Seine Inszenierung der Csardasfürstin wurde als Co-Produktion am Theater Augsburg und dem Theater Magdeburg gezeigt. Letzte choreographische Arbeiten waren Aida (Opera La Monnaie / De Munt Brüssel) und La Forza del Destino (Nationale Opera Amsterdam). Für seine nächste Arbeit, Candide, wird er wieder nach Berlin zurückkehren.