Patrick Vogel ist in Berlin geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur erfolgte zunächst eine Ausbildung zum Zweiradmechaniker. Nach dem Zivildienst studierte er Musik an der Hochschule Hanns Eisler bei dem Bariton Roman Trekel. 2005 debütierte er an der Berliner Staatsoper als 3. Knappe in Parsifal unter dem Dirigat von Daniel Barenboim wobei auch Bernd Eichinger seinen damaligen Regieeinstand bei der Oper gab. Es folgten dort weitere Engagements u.a. als Malcolm / Macbeth, 3. Jude / Salome sowie als Erster Geharnischter / Zauberflöte. Gastspiele führten nach Japan, Spanien, Luxemburg und Italien wobei er verschiedenen wichtigen Persönlichkeiten wie Michael Gielen, Philippe Jordan, Dan Ettinger und Pedro Halffter sowie Harry Kupfer über die Schulter schauen konnte. Im Jahr 2006 war er Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Wiesbaden. Im Sommer 2007 und 2008 sang er beim Montenegro Arts Festival die Titelpartie aus Monteverdis Rückkehr des Ulisse sowie den Lucano in Poppea. 2009 und 2010 war er beim Verbier-Festival (Schweiz) als Don Ottavio im Rahmen der Akademie zu hören und wirkte unter Valerie Gergiev als 3.Jude / Salome mit. In Berlin folgten viele Aufritte im Bereich des Oratoriums (Bach‘s Johannes- und Matthäuspassion, Mendelssohns Elias und viele andere – siehe Rep.) im Berliner Konzerthaus und der Philharmonie, im Berliner Dom sowie auch im Gewandhaus Leipzig mit der 9. Symphonie von Beethoven. Eine rege Zusammenarbeit mit dem Berliner Staats- und Domchor unter Kai-Uwe Jirka sowie der Lauttencompagney mündete in einer CD-Produktion. Während des Studiums nahm er an verschiedenen Meisterklassen teil, so auch noch von Dietrich Fischer-Dieskau sowie die Opernklasse Julia Varadys. Weitere wichtige Punkte waren Auftritte mit dem Konzerthausorchester Berlin unter Lothar Zagrosek, mit der Kammerakademie Potsdam, der Lautten-Compagney Berlin unter Wolfgang Katschner und dem Philharmonischen Chor unter Jörg-Peter Weigle. Nach dem Musikstudium war er zwei Jahre lang Mitglied des internationalen Opernstudios Zürich, wo er in rund 35 verschiedenen Produktionen mitwirkte – darunter als Solist bei der getanzten Version des Magnificat / Bach unter der Leitung von Marc Minkowski sowie als Lysander in Brittens a Midsummer-nightsdream. Solistische Tätigkeiten beim Musikkollegium Winterthur unter dem Dirigat von Douglas Boyd. Auftritte am Staatstheater Mannheim als erster Geharnischter/Zauberflöte unter Dan Ettinger. Im Sommer 2012 sang er den Tamino / Zauberflöte am National Theatre in Taipei / Taiwan. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Patrick Vogel als lyrischer Tenor am Stadttheater Klagenfurt engagiert und singt dort verschiedene Partien seines Fachs. Zuletzt war er hier als Valzacchi (Der Rosenkavalier), Malcolm (Macbeth) und als Edwin (Die Csárdásfürstin) zu sehen.