Peter Kellner wurde in der Slowakei geboren. Von 2006 bis 2012 studierte er am Konservatorium Košice bei Prof.  Michail Adameko und seit 2012 an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Boris Bakow. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. wurde er mit dem Zweiten Preis beim Internationalen Operngesang-Wettbewerb „Musica Sacra concorso internazionale“ in Rom 2011 ausgezeichnet. 2013 debütierte er bei den Salzburger Festspielen (im Rahmen des Young Singers Project)  als Osmin in Die Entführung aus dem Serail für Kinder und sang mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Sir Antonio Pappano in Verdis Don Carlo. Im gleichen Jahr wirkte er auch in konzertanten Aufführungen von Puccinis Tosca als Sciarrone und Un Carceriere beim Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter Vasily Petrenko mit. Er sang 2013  in Mozarts Bastien und Bastienne beim Macao International Music Festival, 2014 in Mozarts La clemenza di Tito am Theatro Romano in Fiesole, Italien. Seit 2010 tritt er regelmäßig an der slowakischen Staatsoper Košice auf und arbeitet mit internationalen renommierten Künstlern. 2014/2015 sang er am Oldenburgischen Staatstheater neben zahlreichen weiteren Partien Hercules in Händels Hercules und Bartolo in Mozarts Le nozze di Figaro. 2016 debütierte Peter Kellner erfolgreich beim Glyndebourne Festival in der Titelpartie in Mozarts Le nozze di Figaro, begleitet vom Orchestra of the Age of Enlightenment. Seit der Spielzeit 2015/2016 gehört Peter Kellner zum Ensemble der Oper Graz, wo er bereits als Osmin in Mozarts Die Entführung aus dem Serail und Basilio in Rossinis Il barbiere di Siviglia zu erleben war. Im Januar 2017 gab er sein Debut am Teatro lirico Giuseppe Verdi di Trieste als Papageno in Mozarts Die Zauberflöte und Basilio in Rossinis Il barbiere di Siviglia. Peter Kellner sang Beethovens Messe in C, Dvořáks Stabat Mater, Haydns Die Schöpfung, Mozarts Krönungsmesse. 2016 debutierte er bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, 2017 folgt sein erster Auftritt beim Mozartfest Würzburg – gemeinsam mit den Bamberger Symphonikern.