Die Sopranistin Ruth Weber stammt aus Frankfurt/Main und studierte Schulmusik und Gesang an der Folkwang Hochschule in Essen. Sie ist Preisträgerin des Landeswettbewerbs Gesang NRW für Konzert und Stipendiatin der Paula- und Albert-Salomon-Stiftung. Im Opernbereich liegt der Schwerpunkt von Ruth Weber auf zeitgenössischer Musik und hier ist sie eine international  gefragte Interpretin. Gastauftritte führten die Sopranistin ans Stadttheater Bern in Reimanns Bernarda Albas Haus, nach Innsbruck als Malin in der Uraufführung von Carsten Hennigs Oper Malins Heimkehr und zu den Schwetzinger Festspielen in der Uraufführung von Frederik Zellers Zaubern. Die Künstlerin verkörperte Frau Winkelmann in der Weltpremiere von G. F. Haas’ Oper
Melancholia an der Opéra National de Paris und gastierte damit in Oslo und beim Festival Steirischer Herbst in Graz. Des Weiteren war sie die Natascha Albrecht in der vielbeachteten Produktion von Haas’ Bluthaus bei den Schwetzinger Festspielen, an der Oper Bonn, bei den Wiener Festwochen, auf Kampfnagel in Hamburg und am Staatstheater Saarbrücken. Sie war die gefeierte Solistin in Haas’ Atthis an der Oper Bonn und die Schwester Jasmin in der Uraufführung von Haas’ Thomas erneut in Schwetzingen. Sie übernahm die Partie der Iris in der von der „Opernwelt“ ausgezeichneten Uraufführung von Lucia Ronchettis Esame di mezzanotte am Nationaltheater Mannheim. Im Rahmen der Schwetzinger Festspiele 2016 sang sie die Partie der Michaela in der Uraufführung von Haas’ Koma. Das Werk war anschließend am Staatstheater Darmstadt zu sehen und wird in der Spielzeit 2018/19 am Stadttheater Klagenfurt und an der Opéra de Dijon aufgeführt. Ruth Weber verfügt über ein umfangreiches Konzert- und Liedrepertoire in den Bereichen Neue und Alte Musik, mit dem sie regelmäßig im In- und Ausland gastiert, u. a. in Österreich, in der Schweiz, in Ungarn, Norwegen und Estland. Eine CD-Einspielung mit Werken von Christian Ludwig Boxberg und Johann David Heinichen sowie eine CDProduktion von Die Zauberflöte mit Ruth Weber liegen vor. Darüber hinaus existieren zahlreiche Rundfunkaufnahmen mit Uraufführungen und Live-Mitschnitten.