Am 24. April 2018 jährt sich zum 500. Mal die Schenkung der Stadt von Kaiser Maximilian I. an die Kärntner Landstände. Anlass genug, über unsere Stadt nachzudenken. Was wäre Klagenfurt ohne den See, der zahlreiche Dichter und Komponisten  inspiriert? „Ob ich das Haustier des Sees bin, oder ob der See mein Haustier ist, das ist müßig zu beantworten. Ich weiß nur, dass der See ein lebendes Wesen ist, manchmal auch mein Freund oder meine Freundin. (…) Außer diesem ewigen Schlaf in der Sonne haltenden Riesen mit seinem Wasserkörper, der die Schilfbuchten seiner Ufer täglich anders kleidet, wenn er sich im Morgengrauen anzieht, gibt es nichts in dieser Gegend, weshalb ich hier bin“, schreibt Gert Jonke in seinem Theaterstück Die  versunkene Kathedrale. Unser topographisches Theaterprojekt mit dem Arbeitstitel Drei Wege zum See, angeregt von Ingeborg Bachmanns Erzählung, steht ganz im Zeichen einer literarischen Spurensuche und Erkundung rund um den See, den man,  hat man sich einmal seinem smaragdgrünen Zauber ergeben, durchaus als Zentrum der Stadt und ihrer Geschichte begreifen kann.

Beginnzeit wird bekannt gegeben!