Jack übernimmt die Möbelfirma seines Schwiegervaters - bald folgt die Desillusionierung: Sämtliche Familienmitglieder sind in dubiose, aber profitable Nebengeschäfte verwickelt. Um den guten Namen des Unternehmens zu schützen, muss Jack nun die kriminellen Machenschaften der Familie auch noch unterstützen.
Pointiert und mit bitterbösem Humor führt Ayckbourn vor, dass der familiäre Zusammenhalt mitunter nur so lange besteht, wie dabei Geld zu machen ist. Regie führt Henry Mason, der bei den Salzburger Festspielen
Die Komödie der Irrungen inszenierte. Mit Nestroy-Preisträgerin Raphaela Möst kehrt die umjubelte „Nora” der Klagenfurter Erfolgsproduktion an unser Haus zurück. Auf der Bühne steht ein hochkarätig besetztes Ensemble.
Dauer ca. 3 Stunden, 10 Minuten (inkl. einer Pause von 20 Minuten)
Sonntags ins Theater - 22. Mai 2016, 15.00 Uhr
Erwachsene erhalten an diesem Termin
20% Ermäßigung, Kinder und Jugendliche
50% Ermäßigung auf den regulären Kartenpreis.
Mit dem
KELAG PlusClub Gutschein erhalten Sie
20% Ermäßigung für die Vorstellung am
24. Mai 2016 um
19.30 Uhr.
Sliderfoto (c) Arnold Pöschl
Szenenfotos (c) Karlheinz Fessl
Pressestimmen
Überaus dubios und famos gespielt: „Familiengeschäfte“ von Alan Ayckbourn am Stadttheater Klagenfurt. Ein Vergnügen mit finsteren Seiten.
[…] Wie Alexander Jagsch als Jack zunächst noch zögernd Prinzipien über Bord wirft, dann aber innerhalb von Minuten moralisch verfällt, das ist sehenswert. Um den „guten“ Namen des Unternehmens zu schützen, unterstützt er die kriminellen Machenschaften „nur dieses eine Mal“ und zurrt damit jedes Mal die Familienbande (!) ein bisschen fester. Bis zu Mord und Totschlag ist es bald nicht mehr weit. Da kann ihn seine Frau Poppy (hinreißend naiv gespielt von Stephanie Katharina Schreiter) ob seiner Problemlösungskompetenz noch so anhimmeln. Ein wunderbar auf Prototypen (von Macher bis Abseiler) eingestelltes Ensemble […].