Georg Friedrich Haas gehört zu den renommiertesten Komponisten der Gegenwart, sein vielseitiges Werk wird weltweit aufgeführt. Mit dem Gert-Jonke-Preisträger Händl Klaus erarbeitete er von 2013 bis 2015 die aus drei Opern bestehende Schwetzinger Trilogie, deren Abschluss KOMA bildet. Für diese Produktion bearbeitet Haas das Werk, dessen Klagenfurter Fassung nun seine  Uraufführung erlebt. Am Pult des KSO steht Bas Wiegers, der u.a. Projekte mit Ensemble Modern und dem Klangforum Wien leitete. Die Inszenierung stammt von Immo Karaman, der in  Klagenfurt zuletzt mit großem Erfolg Lady Macbeth von Mzensk auf die Bühne brachte. Ruth Weber, gefragte Interpretin zeitgenössischer Musik, singt die Partie der Michaela.

Nach einem dramatischen Vorfall befindet sich Michaela Windisch in einem Zustand zwischen Leben und Tod – sie liegt im Wachkoma. Auch die Angehörigen sind in eine Zwischenwelt  katapultiert, in der die quälenden Fragen nach dem „Warum“ und dem „Wie soll es weitergehen“ im Raum stehen, doch keine Antwort finden und sich stattdessen in immer wiederkehrenden Vorwürfen und Ängsten Bahn brechen. Ein Teil der Aufführung spielt sich in kompletter Dunkelheit ab. So befinden sich Musiker, Sänger und Zuschauer gemeinsam in einer Zwischenwelt, in der die Sinne sich neu ausrichten und das Drama eine einzigartig berührende Tiefe entwickelt.

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NEU! Gemeinsam ins Theater
11. Mai 2019KOMA
Einführung vor der Vorstellung und Gespräch mit Mitarbeitern des Hauses und Theaterbesuchern in der Pause. Treffpunkt 35 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Eingangsfoyer.