Der in Graz geborene Georg Friedrich Haas gehört zu den renommiertesten Komponisten der Gegenwart. Mit dem Gert-Jonke-Preisträger Händl Klaus erarbeitete er die aus drei Opern  bestehende Schwetzinger Trilogie, deren Abschluss KOMA bildet. Ein Teil der Aufführung spielt sich in kompletter Dunkelheit ab. So befinden sich Musiker, Sänger und Zuschauer gemeinsam in  einer Zwischenwelt, in der die Sinne sich neu ausrichten und das Drama eine einzigartig berührende Tiefe entwickelt. Am Pult des KSO steht Bas Wiegers, die Inszenierung übernimmt Immo  Karaman, Ruth Weber singt die Partie der Michaela, Daniel Gloger Alexander und Mutter.

Nach einem dramatischen Vorfall befindet sich Michaela Windisch in einem Zustand zwischen Leben und Tod – sie liegt im Wachkoma. Auch die Angehörigen sind in eine Zwischenwelt katapultiert, in der die quälenden Fragen nach dem „Warum“ und dem „Wie soll es weitergehen“ im Raum stehen, doch keine Antwort finden und sich stattdessen in immer wiederkehrenden  Vorwürfen und Ängsten Bahn brechen. Ein Limbus gefangener Seelen, der auch von Zuschauern und Mitwirkenden der Produktion Besitz ergreift.

mit freundlicher Unterstützung von

Die Oper KOMA greift ein für uns nicht alltägliches, ja sogar beängstigendes Thema auf und spielt gleichzeitig gekonnt mit unserer zu tiefst menschlichen Neugierde auf das Unergründliche. Wir  freuen uns sehr, eine solch außergewöhnliche Produktion zu unterstützen.

Herta Stockbauer, Vorstandsvorsitzende der BKS Bank

Dauer ca. 1 Stunde, 45 Minuten (keine Pause)

Einführung
Für alle Vorstellungen der Oper KOMA sowie zur Premiere am 28. März 2019 gibt es 25 Minuten vor Beginn eine Einführung für unser Publikum im Galeriefoyer.

NEU! Gemeinsam ins Theater
11. Mai 2019KOMA
Einführung vor der Vorstellung und Gespräch mit Mitarbeitern des Hauses und Theaterbesuchern in der Pause. Treffpunkt 35 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Eingangsfoyer.

 

Fotos: Arnold Pöschl