Nach einem dramatischen Vorfall befindet sich Michael a Windisch in einem Zustand zwischen Leben und Tod – sie liegt im Wachkoma. Auch die Angehörigen sind in eine Zwischenwelt katapultiert, in der die quälenden Fragen nach dem „Warum“ und dem „Wie soll es weitergehen“ im Raum stehen, doch keine Antwort finden und sich stattdessen in immer wiederkehrenden Vorwürfen und Ängsten Bahn brechen.

Ein Limbus gefangener Seelen, der auch von Zuschauern und Mitwirkenden der Produktion Besitz ergreift: Ein Teil der Aufführung spielt sich in kompletter Dunkelheit ab. So befinden sich Musiker, Sänger und Zuschauer gemeinsam in einer Zwischenwelt, in der die Sinne sich neu ausrichten und das Drama eine einzigartig berührende Tiefe entwickelt.

Der in Graz geborene Georg Friedrich Haas gehört zu den renommiertesten Komponisten der Gegenwart, dessen vielseitiges Werk weltweit aufgeführt wird. Mit dem Gert-Jonke-Preisträger Händl Klaus, der sich nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als Filmregisseur und Drehbuchautor einen Namen gemacht hat, erarbeitete er in den Jahren 2013-2015 die aus drei Opern bestehende Schwetzinger Trilogie, deren Abschluss KOMA bildet. Für  diese Produktion bearbeitet Georg Friedrich Haas das Werk, dessen Klagenfurter Fassung nun seine Uraufführung erlebt.

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NEU! Gemeinsam ins Theater
11. Mai 2019KOMA
Einführung vor der Vorstellung und Gespräch mit Mitarbeitern des Hauses und Theaterbesuchern in der Pause. Treffpunkt 35 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Eingangsfoyer.