Nach dem überwältigenden Erfolg der Manon Lescaut legte Giacomo Puccini 1896 mit La Bohème seine vierte Oper vor, die in kurzer Zeit zu einem der beliebtesten und meistgespielten Werke des Opernrepertoires avancierte.  Diese Position hat sie bis heute behalten.

Erzählt wird die Geschichte einer Gruppe befreundeter Künstler, die in einer Pariser Mansarde ein entbehrungsreiches Leben führen. Doch sie lassen sich ihren Optimismus nicht  nehmen: Frohen Mutes investieren sie jeden verdienten Sou umgehend in gutes Essen und Wein. Für den Dichter Rodolfo beginnt der Ernst des Lebens, als er sich in die sterbenskranke Nachbarin Mimì verliebt. Sie wird in seinen Freundeskreis aufgenommen, doch weder die Lebenslust der Künstler noch die Liebe des Paares vermögen das Fortschreiten der Krankheit aufzuhalten.

Mit La Bohème setzte Puccini künstlerische Maßstäbe und empfahl sich als rechtmäßiger Nachfolger Verdis im internationalen Opernbetrieb. Intendant Florian Scholz stellt sich mit dieser Inszenierung von La Bohème dem  Klagenfurter Publikum erstmals als Opernregisseur vor.