In der Produktion geht es um Sterben und Tod eines Kindes. Einige Szenen können emotional herausfordernd sein.
29.03.2026 – 11.00 Uhr
Wiedersehen. Ein Stück Hoffnung
von David Bösch / Uraufführung / Koproduktion mit dem Landestheater Linz
Krankenhaus, Intensivstation. Ein Paar, seit langem getrennt, bangt um das Leben des gemeinsamen Sohns Jonah. Der 9-Jährige hatte einen schweren Unfall und liegt im Tiefschlaf. Wird er sterben? Wie sprechen über Gefühle? Wie über die Situation? Kann man das überhaupt noch: Miteinander sprechen, ohne Vorwürfe, Verletzungen? Zwischen Abrechnung und Annäherung, Zärtlichkeit und Härte und zwischen Twix- und Bounty-Riegeln aus dem Automaten oszillieren die Szenen dieser Wiederbegegnung, die auch eine Begegnung mit dem Sterben ist, dem Tod. Indessen erlebt Jonah, weit über den Apparaturen, die ihn am Leben halten, phantastische Abenteuer. Seine Begleiterin in dieser Welt ist Hannah, die ebenfalls auf der Intensivstation liegt.
So entfaltet sich behutsam ein Geflecht aus Werden und Vergehen, Festhalten und Loslassen, aus Trost und Trauer, ersten Küssen und alten Songs.
Es sind die banalen, die wesentlichen, die schmerzenden, die fröhlichen – die wundersamen Konstanten des Lebens.
David Bösch ist ein Regisseur der Emotionen. Wie nur wenige versteht er es, den Menschen und ihren Nöten auf den Grund zu gehen. Federleicht, wie hingetupft, scheinen seine Arbeiten, die stets den Menschen in den Mittelpunkt stellen, ihn in all seiner Komplexität und Ambivalenz leuchten lassen. Wiedersehen. Ein Stück Hoffnung ist sein erstes Theaterstück.
In der Produktion geht es um Sterben und Tod eines Kindes. Einige Szenen können emotional herausfordernd sein.
29.03.2026 – 11.00 Uhr

Pressestimmen
David Böschs Uraufführung Wiedersehen. Ein Stück Hoffnung führt dorthin, wo Sprache schweigt und Gefühle ungeschützt zutage treten. (…) Standing Ovations. Eine Produktion, die bestimmt die gleiche Zuschaueranzahl verdient, wie eine klassische Boulevardkomödie.
Mit atmosphärischen Videoprojektionen und Bühnennebel (Design und Maskenbau Patrick Bannwart) eröffnet sich eine märchenhafte zweite Erzählebene, wobei die Kinder Jonah und Hannah, beide an der Schwelle zwischen Leben und Tod, einen spielerisch-neugierigen Dialog führen. Die Darsteller der Eltern verwandeln sich dabei mit einer Puppe und einer Fuchsmaske in zwei zarte Fabelwesen. Die berührendsten Momente gelingen hier Nanette Waidmann als Füchsin. Dezent choreografiert und stark im Ausdruck verwandelt sie sich in einer Umdrehung von der gramgebeugten Mutter in das fantasievolle Mädchen in Fuchsgestalt. Helmuth Häusler, sonst der hilflos-polternde Vater, gibt als dezenter Puppenspieler dem sterbenden Jonah seine Stimme.