Der Kartenvorverkauf startet am 19. Juni 2026.
10.01.2027 – 11.00 Uhr
ab 14 Jahren
Die Glasmenagerie – Ein Spiel der Erinnerungen
The Glass Menagerie (A memory play) / Schauspiel von Tennessee Williams / Aus dem Amerikanischen von Jörn van Dyck / Mit freundlicher Genehmigung der University of the South, Sewanee, Tennessee
Laura lebt mit ihrer Mutter Amanda und ihrem Bruder Tom in einer kleinen Wohnung. Amanda hängt der Schatten ihrer Jugend nach, Tom träumt von einer Schriftstellerkarriere, sie selbst sammelt kleine Glastiere, als ließen sich ihre Träume in ihnen bewahren. Hoffnung und Stillstand berühren sich in ihrer engen Welt. Als Tom eines Abends seinen Kollegen Jim mitbringt, scheint für einen Moment Bewegung möglich, doch die Wirklichkeit bricht zu grell in das Gefüge der Wingfields – und eines von Lauras Tieren zerbricht. Die Vergangenheit hallt wie weißes Rauschen durch Williams’ »Spiel der Erinnerungen«, ihre destruktive Kraft bestimmt die giftige Matrix der Familie. Aus Träumen sind längst Abhängigkeiten geworden, die Sehnsucht der Kinder, auf eigenen Füßen zu stehen, prallt gegen Mauern, verweht mit dem Wind.
»Als ich 14 Jahre alt war, entdeckte ich das Schreiben als eine Flucht aus der Welt der Realität, in welcher ich mich äußerst unbehaglich fühlte. Es wurde sofort zu meinem Zufluchtsort, meiner Höhle, meinem Refugium. Mein Ziel ist, das sich einem immer wieder entziehende ›Eigentliche‹ des Daseins in einen ›Begriff ‹ zu kriegen, doch ich fürchte, es ist mir nur selten gelungen. Als ich Die Glasmenagerie schrieb, wusste ich nicht, dass ich dieses eine Mal mein Ziel erreicht hatte.« (Tennessee Williams)
Tennessee Williams schrieb Die Glasmenagerie, zugleich sein Durchbruch als Dramatiker 1944, als der Krieg alle Sicherheit zerschmetterte und die Menschen nach Stabilität in einer taumelnden Welt suchten. Der griechischstämmige Regisseur Sarantos Zervoulakos debütiert mit der Inszenierung am Stadttheater.
Der Kartenvorverkauf startet am 19. Juni 2026.
10.01.2027 – 11.00 Uhr
ab 14 Jahren