Rumpelstilz!
Ein Musical für die ganze Familie von Ulrich Hub / Musik von Philip Mayers / URAUFFÜHRUNG
Rätselspaß
Hier findet unser junges Publikum zwei lustige Rätsel zum Musical Rumpelstilz! Viel Spaß beim Auflösen! Kreuzworträtsel
Bilderrätsel
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Pressestimmen
Es geht zwar immer noch märchenhaft zu. Doch für das spritzige Familienmusical des Stadttheaters hat sich ein cholerischer Giftzwerg zum schrägen Sympathieträger gemausert, der sich am Goldfaden ins Heute hantelt. Und auch sonst ist „Rumpelstilz!“ zur Premiere am Samstag stimmig, witzig und sendungsbewusst!
Immerhin geht es um brandaktuelle Themen wie das Funktionieren von Patchworkfamilie, das Gewicht eines gegebenen Versprechens, den Wert eines Menschen und die Tatsache, dass Gold allein nicht glücklich macht. Wer nun aber glaubt, dass Ulrich Hub dafür mit dem erhobenen Zeigefinger wedelt, der seinen Rumpelstilz auch noch mit der kindgerechten, leichtfüßigen und beschwingten Regie vom einsamen Außenseiter zum idealen Teilzeit-Spielgefährten für das ihm versprochene Kind macht, hat die Rechnung ohne Michael Del Coco gemacht. Dieser hat als herrlich skurriler Rumpelstilz in Pumphosen Klein und Groß blitzschnell auf seiner Seite. Und auch das restliche Ensemble ist märchenhaft gut, wenn es darum geht, einen alten Stoff im neuen Gewand zu präsentieren. (…) Als „Ruck Zuck Lieferservice“ versorgt der grandiose Stadttheaterchor die Müllerstochter mit Stroh und das Publikum mit Live gespielten Ohrwürmern von Philip Mayers. Toll!
(…) Dieses Männchen ist viel liebenswerter als das Zornbinkerl aus dem Märchen der Gebrüder Grimm. Niemand braucht sich zu fürchten vor diesem unbeholfenen Zauberwesen, das zwar der Müllerstochter helfen kann, Stroh zu Gold zu spinnen, sich aber dann doch schwer damit tut, seinen Lohn dafür einzufordern: das Kind der jungen Königin, die den unredlichen Handel schon längst bereut. (…) Dieses Auftragswerk für das Stadttheater wurde vom Deutschen Ulrich Hub textlich und von Philip Mayers musikalisch umgesetzt und spart nicht mit zeitgenössischen Versatzstücken – etwa, wenn die Königin als „alleinerziehende Mutter“ empört ausruft: „Wir sind doch nicht im Mittelalter!“ oder der Chor des Stadttheaters als „Ruck-Zuck“-Zustellservice Paketsendungen liefert. (…) Das Ensemble agiert souverän und mit sichtbarer Spielfreude, allen voran die entzückend von Gewissensbissen geplagte Tanja Raunig als Müllerstochter und der Königssohn Josef Ellers als Muttersöhnchen zwischen Teddy und Thron. Heike Kretschmer als königliche Mutter ist eine Naturgewalt in Schlafrock und Krone, Lutz Wessel ein die Tochter ausnutzender, wehleidiger Vater. Michael Del Coco als sanftes Männchen, das seine hinuntergerutschten Stutzen hochzieht, folgt ebenso wie der Rest des Teams wie selbstverständlich den an Video-Clips und Rap-Rhythmen angelehnten Bewegungen des Feldkirchner Choreografen Lukas Zuschlag. Mit Live-Musik aus den Seitenlogen (Leitung: Fabian Mang) (…).